Sommersemesterausflug in den Brunnenwald 2017

Oh nein, wieso ausgerechnet heute? Mein erster Gedanke als ich heute Morgen auf den Wetterbericht schaute. Regen, nur regen. Naja, es war ja erst 7 Uhr morgens, da kann sich noch einiges ändern. Abfahrt war um 9:45 geplant, vom Altstadt Bahnhof mit den Fahrrädern. Bei diesem Ausflug hatten wir was ganz neues geplant. Eine kleine Radtour zum schönsten Haus im Wald. Für eine schöne Radtour braucht man gute Räder, Energie/Kraft/ Motivation und eigentlich wäre trockenes Wetter nicht so schlecht. Um9:15 traf ich Rish in der Küche. Super! Das Haus kommt langsam in Bewegung. Schafen wir es in einer halben Stunde fertig zu sein? Caro kam frisch geduscht in die Küche. Margherita und Gabe flitzen ins Bad. Marga und Gabriel sind übrigens unsere neusten Rischis. Alle noch mit dem Kater der vorherigen Nacht. Wo ist Jup? der Zug fährt doch gleich los!!! Na gut wir können auch den nächsten nehmen. Aber zum radeln hatten die meisten keine Kraft

.Alles läuft meistens anders als geplant. Hört man oft. Passiert auch oft. Vor allem uns. Anders ist aber nicht zwangsläufig was schlimmes. Ganz im Gegenteil, es kann uns auch viele und schöne  unerwartete Überraschungen bringen.

13 Uhr Ankunft in Saarbrücken. Die Magen fingen langsam an zu knurren.  wir mussten aber noch weiter fahren. Die Stadt war nicht unser Ziel. Noch ein Bus nehmen und dann sind wir da. Caros Freude ist nicht zu übersehen (siehe Bild links). In Bischmisheim angekommen -ja Bisch-mis-heim – liefen wir den Berg runter. Das Dorf schien wie in einem Film komplett verlassen zu sein. Sogar die Dorftankstelle war nicht mehr in Betrieb. Kein Tabak für Rish dieses Wochenende.

Sooooo wann kommen wir denn endlich an? 14:00 Die Ungeduld stieg in den Herzen der Rischis oder in den Mägen? Bei Papa Leser angekommen war für einen kurzen Moment der Hunger komplett vergessen.  Jup verliebte sich sofort in das Haus, in den Garten und in die Blumen. Doch Caro vergas nicht so leicht die Hilfeschreie vom Bauch „Pizza wurde uns versprochen!!! Wo bleibt sie?“  Geplant war bei Patrick (Ein Mann der im Hier und Jetzt lebt) im Steinofen Pizza zu backen.  Dahin wurden wir von Papa Leser gefahren.  Patrick wohnt auch etwas alternativ so wie Papa aber anders. Sein Haus nennen wir gerne das Hobbit-haus.  (Siehe Bild) Der Ofen wurde schon vorgeheizt. Also konnten wir direkt mit den Pizzen beginnen !!! Keiner zögerte. Jeder belegte eine Pizza, es gab Pizzastau am Ofen.

IMG_1086               IMG_0008

Köstlich! Alle war glücklich und zufrieden. Wir lagen in der Wiese und in der Hängematte. Hörten Musik und erzählten uns tausend Geschichten. Marga  schlief hin und wieder ein.  Nach dem Nachtisch sind wir hoch zu den Tieren gegangen. Patrick hatte ein Kälbchen, das gerade mal  4 Wochen  alt war. Mein Herz wurde direkt von Emil-Baby-Muh erobert. Zwei schwarze Schafe liefen frei herum und führten uns zu den Wollschweinen. Wollschweine kann man sich so vorstellen: Schweine mit Fell, aber hartem Wollfell.  Wir waren nach dem Essen sehr müde und hatten kaum Kraft noch ein Fingerzu bewegen.

Patrick fuhr uns zu Papa Leser wo wir uns im Wohnzimmer breit machten und uns Aufnahmen von verschiedenen Musikern anschauten.  Gianni rief an. Er wollte auch noch kommen und stieg in den nächsten Zug zu uns ein. Während wir die Musik den Raum füllen liesen drängte sich ein Duft ins Wohnzimmer. Kocht jemand ? Ich stand auf und ging zur Küche. Da stand Papa Leser und kochte uns Abendessen. Spargel mit Spinat und Bananen und Weißwurst. Eine Riesen Salatschüssel und ganz viel Bier. Also verhungern werden wir heute und die nächsten Tage nicht tun. Kurz bevor das Essen fertig war holten wir Gianni am Bahnhof ab. Eigentlich waren  wir noch von den Pizzen gefüllt aber es roch so gut. Rish und ich bereiteten den Essenstisch im Blumengarten vor.  Romantisch saßen wir zu 8 am Tisch und waren hin und weg vom Essen. Papa kann wirklich gut kochen (das sage ich nicht nur weil er mein Papa ist). Nach dem Essen ruhten wir uns aus. Dabei schliefen Marga und ich vorm Ofen ein.

Sonntag: Ausschlafen war angesagt! Damit wir gut Kraft für die Elfbrunnenwanderung hatten. Papa Leser kochte uns schon früh am Morgen Costa-ricanisches Frühstück: GalloPinto mit Eiern und Kochbananen. K ö s t l i c h. Dazu noch einen schwarzen Kaffe und Kräutertee.

FullSizeRender 6

Danach ging es langsam los Richtung Wanderung. Die Wanderung war ein totaler Erfolg, auch wenn wir nicht die komplette offizielle Route gelaufen sind. Gabriel musste den Zug um 17:00 noch  kriegen also haben wir uns durch Busch und Baum einen neuen Weg erschaffen um rechtzeitig zurück zu sein. „Sofia, da ist kein Weg. Sicher, dass wir da durch kommen?“  Klar!!! Außerdem ist ein wenig Abenteuer  immer wichtig. Den angebenden Weg mal ab und zu ausweichen und einen eigenen erfinden ist auch sehr wichtig. Da waren wir also mitten im Wald umzingelt von Bäumen, Ästen, Büsche und Weinbergschnecken.  (Wusstet ihr das Weinbergschnecken unter Naturschutz stehen?)

Am Weiher angekommen hatten wir noch  ausreichend Zeit um ein gescheites Gruppenbild zu machen. Oder zumindest zu versuchen.

IMG_6879

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s